limäte …
ist eine Limetten-Mate-Limo, die aus Wasser, Rübenzucker, Limettensaft, Aufguss aus gerösteter und ungerösteter Mate, Zitronensaftkonzentrat und Kohlensäure besteht. Limäte ist bio-zertifiziert gemäß der EG-Öko-Verordnung. Abgefüllt wird limäte in 0,5er Flaschen und ist auf eine Stückzahl von 20000 Flaschen limätiert.

Die Herstellung …
von limäte läuft in etwa so ab wie die Herstellung von kolle-mate. Zunächst wird also Mate aufgebrüht, um einen starken Mate-Auszug zu erhalten. Anschließend wird der Auszug in einem bestimmten Verhältnis mit Wasser, Zucker, Limettensaft, Zitronensaftkonzentrat und Kohlensäure zur limäte fusioniert.

Wasser …
ist die Hauptzutat für limäte. Das Wasser entspringt dem hauseigenen Brunnen unseres Abfüllers und wird auch als Quellwasser bezeichnet.

Zucker …
wird aus Zuckerrüben gewonnen. Diese stammen von einer süddeutschen Bioland-Erzeugergemeinschaft, die sich mit anderen Landwirten der Region zusammengeschlossen haben, um ihr eigenes Ding zu machen, wie eben z.B. Zuckerrüben anbauen, verwalten und verarbeiten. Der Zuckergehalt beträgt 4,0 g je 100 ml limäte. Da der Zuckeranteil weniger als 7 g je 100 ml beträgt, ist limäte laut dem Leitsatz für Erfrischungsgetränke ein sogenanntes kalorienreduziertes Erfrischungsgetränk.

Mate …
oder auch Erva-Mate wächst an Mate-Sträuchern oder Mate-Bäumen. Die für limäte verwendete Mate stammt von Mate-Bäumen, die im brasilianischen Urwald zuhause sind. Genauer gesagt: in den Wäldern von Pinhão, einer Gemeinde des brasilianischen Bundesstaats Paraná.

Geernet wird die Mate im Rahmen einer bio-zertifizierten Wildsammlung. Wildsammlung bedeutet: Die Kleinbäuer*innen ernten nur saisonal und verzichten auf jegliche Eingriffe in den natürlichen Kreislauf. Auf diese Weise bleibt das ökologische Gleichgewicht gewahrt, weil die Natur sich nur um sich selbst kümmern muss.

Neben den Kleinbäuer*innen sorgen auch unsere Kollektivistas von Meta-Mate dafür, dass die Natur sich um sich selbst kümmern kann. So hilft Meta-Mate den Kleinbäuer*innen dabei, den Verkauf der Ernte zu organisieren und damit das Waldgebiet „wirtschaftlich“ zu machen – in der heutigen Zeit vermutlich der einzige Weg, um den Wald nachhaltig vor monokulturell veranlagten Profitinteressen zu schützen. Darüber hinaus klären die Kollektivistas über die ökologischen und sozialen Hintergründe des Mate-Anbaus auf und setzen sich für die Rechte und Belange der Kleinbäuer*innen ein.  Über die Kooperation mit Meta-Mate sind wir ausgesprochen froh. Ihr Engagement zeigt nämlich in vielerlei Hinsicht, dass Mate mehr ist als nur Limo.

Für limäte nutzen wir geröstete und ungeröstete/grüne Mate von Meta-Mate. Die geröstete Mate ist ein sogenannter Ableger (aka Spin-off) der ungerösteten Mate. Das heißt, die ungeröstete Mate wird durch Hitze getrocknet und anschließend geröstet. Mit ihrer leicht rauchigen Note harmonisiert und vollendet sie den Geschmack der limäte.

Limettensaft …
ist mit ca. 4 g je 100ml die Fruchtbasis für limäte. Der Direktsaft ist naturtrüb, was mit der enthaltenen Pulpe zusammenhängt. Die Limetten für den Saft stammen von brasilianischen Limettenbäumen.

Zitronensaftkonzentrat …
intensiviert und rundet den Geschmack der Limette mit ca. 0,5 g je 100 ml ab. Das Konzentrat stammt von italienischen Zitronen. Direktsaft und Saftkonzentrat unterscheiden sich übrigens in puncto Nährwert kaum voneinander.

Koffein …
wurde nicht extra zugesetzt. Ein bisschen Koffein enthält limäte dank der Mate dennoch.

Jede Abfüllung …
wird stets im Labor des Abfüllbetriebs geprüft und unterliegt damit dessen Qualitätssicherung sowie den gesetzlichen Vorgaben. Zudem beauftragen wir in regelmäßigen Abständen ein externes, unabhängig arbeitendes Labor mit der Kontrolle des Getränks. Apropos, limäte ist danke des Limettensafts und der Mate naturtrüb, was auch dem Geschmack zugute kommt.

Das Motiv…
für limäte war in seinem früheren Leben ein Sticker. Diesen haben wir zufälligerweise auf einer Sticker übersäten Wand entdeckt – und waren sofort von Cuia, Fahrrad und Stil überzeugt. Gestaltet wurde das Motiv von Andreas Klammt. Ihn haben wir dann auch gefragt, ob der radfahrende und anscheinend matetrinkende Mensch nicht seine Pause auf unserem Etikett fortsetzen will. Beide wollten und so wechselte das Motiv den Untergrund. Stilistisch ab- gebogen sind wir übrigens auch, weil limäte eine Sonderedition aka limätiert aka Das-wird’s-so-vielleicht-nie-wieder- geben ist.

Und dankbar…
wie kolle sind wir auch dem Ostkap, der Dresdner Lesereihe für junge Literatur. Sie hat die Etiketten mit lesenswertem Lesestoff versorgt, genauer gesagt, ihre AutorInnen haben sich auf den Rückseiten der Etiketten mit ausgewählten Textauszügen verewigt.